Helleborus viridis

Helleborus viridis, Linnaeus (1753)

Grüne Nieswurz

Laut Rice & Strangman (1993) gibt es hier zwei Subspezies: Helleborus viridis subsp. viridis und Helleborus viridis subsp. occidentalis.

Will McLevin und Brian Mathew (The Plantsman Sep. 2002) gehen davon aus, dass es sich um zwei eigene Arten handelt.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von dieser  Helleborus Art  Unterart  erstreckt sich von Südost Frankreich, Schweiz, Norditalien, Süddeutschland bis nach Österreich. Die Grüne Nieswurz bevorzugt frische, kalkhaltige, humose und lockere Stein- und Lehmböden in schattigen Laubwäldern und wächst in Höhen bis zu 1.100 Metern. 

Die gezähnten Blätter sind in fünf bis sechs Hauptsegmente untergliedert, die nochmals in weitere Teilsegmente untergliedert sind. Die jungen Blätter haben einen leichten Flaum an älteren Blättern befinden sich an der Blattunterseite feine Haare, wodurch sich diese dicker anfühlen. In heißen und trockenen Sommern kann das Laub dieser langsam wachsenden Art einziehen.

Helleborus viridis hat die dunkelgrünsten Blüten aller Helleborus Arten. Sie sind nur 4-5 cm im Durchmesser und erscheinen in der Natur zwischen März und April an schwach verzweigten Blütenstielen. In Kultur blühen sie schon im Februar. In der Regel werden drei Blüten pro Blütenstiel ausgebildet.