Helleborus orientalis

Helleborus orientalis, Waldstein & Kitaibel (1809)

Orientalische Nieswurz

Die Orientalische Nieswurz stammt ursprünglich aus Laub- und immergrünen Nadelwäldern, sowie grasreichen Lichtungen im nordöstlichen Griechenland, in der Türkei, entlang am Schwarzen Meer und des Kaukasus Gebirges.

Helleborus orientalis ist sehr langlebig und einfach zu kultivieren. Sie kommt mit fast allen Standorten im Garten zurecht. Im Sommer sollte der Standort nicht zu heiß und trocken sein, im Winter nicht zu nass. Helleborus orientalis bevorzugt halbschattige Lagen. Wenn ausreichend Feuchtigkeit im Boden ist, gedeihen sie auch in der vollen Sonne. Sollte es dann jedoch zu langanhaltendem Trockenstress kommen, kann dies negative Auswirkungen auf die Blütenfülle im kommenden Frühjahr haben. Gedüngt wird diese Staude am besten während der Hauptwachstumsphase im Frühjahr. 

Die dunklen, leicht gräulichen Blätter, die in sieben bis elf Teilblätter untergliedert sind, überdauern den Winter selbst unter Schnee bis zur Blüte der Pflanze. Sie können einen Durchmesser bis zu 50 cm erreichen und sind teilweise behaart.

Bei den Blüten selbst, die in der Natur zwischen Februar und Mai erscheinen, gibt es verschiedene Form- und Farbvariationen. So sind die Farben Grün, Weiß, Rosa und Rot in allen Abstufungen und Kombinationen vertreten. Die Blüten selbst sitzen in der Regel zu dritt an verzweigten Blütenstielen. Nach der Befruchtung richten sich die Blüten auf.