Helleborus niger

Helleborus niger, Linnaeus (1753)

Christrose

Von allen Helleborus-Arten ist Helleborus niger wohl die bekannteste Art. Ursprünglich ist sie in den bergigen Regionen der Schweiz, dem südlichen Österreich, Deutschland, Slowenien, Kroatien und dem nördlichen Italien beheimatet. Die Christrose bevorzugt einen leicht schattigen Standort auf alkalischem Boden, der tiefgründig ist und die Feuchtigkeit gut halten sollte.

Die dunkelgrünen Blätter, die das ganze Jahr an der Pflanze vorhanden sind, sind in sieben bis neun Teilsegmente untergliedert. Der obere Bereich der Segmente ist gezähnt, wobei sie aber nicht stechen. 

Von November bis März erscheinen die reinweißen Blüten, die sich im Abblühen auch schon mal rosa färben können und später vergrünen. Gewöhnlich überragen die Blüten auf ihren runden Blütenstielen das dunkelgrüne Laubwerk.

Helleborus niger am Naturstandort
Helleborus niger am Naturstandort