Helleborus odorus, Waldstein & Kitaibel (1809)

 
  Caulescent
  - H. argutifolius
  - H. foetidus
  - H. lividus
   
  Caulescent/Acaulescent:
  - H. niger
   
  Acaulescent
  - H. abruzzicus
  - H. atrorubens
  - H. bocconei
  - H. croaticus
  - H. cyclophyllos
  - H. dumentorum
  - H. hercegovinus
  - H. istriacus
  - H. liguricus
  - H. occidentalis
  - H. odorus
  - H. orientalis
  - H. purpurascens
  - H. thibetanus
  - H. torquatus
  - H. vesicarius
  - H. viridis
   
  Artkreuzungen
  - H. x sternii
- H. x ericsmithii
- H. x nigercors
- H. x ballardiae
- H. x glandorfii


Wohlriechende Nieswurz

Wie der Name dieser Art schon erahnen lässt, duften die Blüten dieser acaulescenten Art angenehm. Manchmal wird der Duft mit dem von schwarzen Johannisbeeren verglichen, jedoch kann er von Exemplar zu Exemplar variieren. Ursprünglich stammt H. odorus aus Bulgarien, Rumänien, Albanien, Ungarn und Italien.

Die dunkelgrünen Blätter sind in bis zu elf Teilblätter untergliedert, wobei jedes Teilblatt im oberen Bereich gezähnt ist. Zusätzlich können manche Exemplare eine Behaarung der jungen Blätter und auch der Blattunterseite der älteren Blätter aufweisen. Jedoch besitzen wiederrum andere Exemplare keine Behaarung. Das Laub überwintert gewöhnlich, kann aber im Laufe des Winters durch Wind und Kälte recht mitgenommen sein, so dass es vor der Blüte abgeschnitten werden sollte.

Die gelbgrünen oder aber auch rein grünen Blüten erscheinen schon im Februar und März. Pro Blütenstiel werden gewöhnlich zwei bis drei Blüten gebildet, es können aber auch bis zu sechs Blüten an einem Blütenstiel vorhanden sein.
Im Garten bevorzugt sie einen halbschattigen bis sonnigen Standort mit ausreichender Bodenfeuchtigkeit.