Helleborus niger, Linnaeus (1753)

 
  Caulescent
  - H. argutifolius
  - H. foetidus
  - H. lividus
   
  Caulescent/Acaulescent:
  - H. niger
   
  Acaulescent
  - H. abruzzicus
  - H. atrorubens
  - H. bocconei
  - H. croaticus
  - H. cyclophyllos
  - H. dumentorum
  - H. hercegovinus
  - H. istriacus
  - H. liguricus
  - H. occidentalis
  - H. odorus
  - H. orientalis
  - H. purpurascens
  - H. thibetanus
  - H. torquatus
  - H. vesicarius
  - H. viridis
   
  Artkreuzungen
  - H. x sternii
- H. x ericsmithii
- H. x nigercors
- H. x ballardiae
- H. x glandorfii


Christrose

Von allen Helleborus-Arten ist H. niger wohl die bekannteste Art. Ursprünglich ist sie in den bergigen Regionen der Schweiz, dem südlichen Österreich, Deutschland, Slowenien, Kroatien und dem nördlichen Italien beheimatet. Die Schneerose bevorzugt einen leicht schattigen Standort auf alkalischem Boden, der tiefgründig ist und die Feuchtigkeit gut halten sollte.

Die dunkelgrünen Blätter, die das ganze Jahr an der Pflanze vorhanden sind, sind in sieben bis neun Teilsegmente untergliedert. Der obere Bereich der Segmente ist gezähnt, wobei sie aber nicht stechen.
Von November bis März erscheinen die weißen Blüten, die teilweise auch rosa angehaucht sein können und sich im Verblühen häufig rosa bis hin zu dunkelrosa verfärben. Gewöhnlich überragen die Blüten auf ihren runden Blütenstielen das dunkelgrüne Laubwerk.

Im Verlaufe der letzten Jahre sind durch Kreuzungen mit anderen Helleborus-Arten verschiedene Hybriden entstanden. Hierbei diente H. niger in der Regel als Mutterpflanze. So entstanden folgende Hybriden:

- H. x sternii: Hybride aus H. lividus und H. argutifolius
- H. x ericsmithii: Hybride aus H x sternii und H. niger
- H. x nigercors: Hybride aus H. argutifolius und H. niger
- H. x ballardiae: Hybride aus H. lividus und H. niger
- H. x glandorfii: Hybride aus H. niger und H. atrorubens