Helleborus lividus, Aiton (1789)

 
  Caulescent
  - H. argutifolius
  - H. foetidus
  - H. lividus
   
  Caulescent/Acaulescent:
  - H. niger
   
  Acaulescent
  - H. abruzzicus
  - H. atrorubens
  - H. bocconei
  - H. croaticus
  - H. cyclophyllos
  - H. dumentorum
  - H. hercegovinus
  - H. istriacus
  - H. liguricus
  - H. occidentalis
  - H. odorus
  - H. orientalis
  - H. purpurascens
  - H. thibetanus
  - H. torquatus
  - H. vesicarius
  - H. viridis
   
  Artkreuzungen
  - H. x sternii
- H. x ericsmithii
- H. x nigercors
- H. x ballardiae
- H. x glandorfii

Balearen-Nieswurz

Wie der deutsche Name schon erkennen lässt, ist diese Helleborus-Art auf ein kleines Verbreitungsgebiet begrenzt, nämlich die Balearen. Sie gedeiht dort auf frischen steinigen Böden.

Aufgrund ihrer mediterranen Herkunft ist diese Art nicht besonders winterhart. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben bereits bei einer Temperatur von -5°C. Jedoch kann sich die Pflanze aus dem Rhizom wieder regenerieren, da diese Temperaturen von bis zu -25°C aushalten kann. Aufgrund dieser Frostempfindlichkeit eignet sich die Balearen-Nieswurz am besten als Kübelpflanze, die dann zum Winter hin frostfrei gehalten wird.

Die dunkelgrünen Blätter dieser caulescenten Art sind dreigeteilt und weisen silberne Blattadern auf, die aufgrund ihrer Farbe deutlich hervortreten. Bei einer frostfreien Kultivierung erscheinen bis in den Februar hinein Blüten. Die Blüten sind apfelgrün bis gelblichgrün und können teilweise innen rosa gefärbt sein oder aber auch mit einem bläulichen Reif überzogen sein.

H. lividus ist in der Züchtung oft als Kreuzungspartner verwendet worden, was man auch an folgenden Hybriden erkennen kann:

- H. x sternii: Hybride aus H. lividus und H. argutifolius
- H. x ericsmithii: Hybride aus H x sternii und H. niger
- H. x ballardiae: Hybride aus H. lividus und H. niger