Helleborus cyclophyllus, Boissier (1867)

 
  Caulescent
  - H. argutifolius
  - H. foetidus
  - H. lividus
   
  Caulescent/Acaulescent:
  - H. niger
   
  Acaulescent
  - H. abruzzicus
  - H. atrorubens
  - H. bocconei
  - H. croaticus
  - H. cyclophyllos
  - H. dumentorum
  - H. hercegovinus
  - H. istriacus
  - H. liguricus
  - H. occidentalis
  - H. odorus
  - H. orientalis
  - H. purpurascens
  - H. thibetanus
  - H. torquatus
  - H. vesicarius
  - H. viridis
   
  Artkreuzungen
  - H. x sternii
- H. x ericsmithii
- H. x nigercors
- H. x ballardiae
- H. x glandorfii


Griechische oder kreisblättrige Helleborus

Diese acaulescente Helleborus-Art stammt ursprünglich aus Waldgebieten Albaniens, Serbiens, Griechenlands und dem südlichen Bulgarien.

Die Blätter sind oberseits kräftig grün und auf der Blattunterseite etwas heller mit deutlich hervortretenden behaarten Blattadern. Desweiteren sind die Blätter in bis zu 14 Teilsegmente unterteilt, welche im allgemeinen eine rundliche Form aufweisen. Die Blätter sind hart und lederartig, aber überdauern den Winter meist trotzdem nicht, sondern ziehen schon gelegentlich im Oktober ein.

Die Blüten von H. cyclophyllos, die von April bis Mai erscheinen, sind in der Regel grün, können aber manchmal einen gelblichen oder creme-farbenen Akzent aufweisen. In der Züchtung wird H. cyclophyllos gezielt verwendet, um gelbe Pflanzen zu erzielen. Außerdem wird von Exemplaren berichtet, dessen Blüten nach Honig duften.

Im Garten bevorzugt sie einen Standort, der bei ausreichender Bodenfeuchte sonniger sein darf als für so manche andere Helleborus-Art. Jedoch sollte er so gewählt werden, dass die Pflanzen vor kalten Winden geschützt sind.

H. cyclophyllos ist anfällig für die Schwarzfleckenkrankheit (siehe Krankheiten und Schädlinge) und Frostschäden im Frühling.